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Corona-Hilfen des Staates für Unternehmen

Wir liefern hier eine kurze und prägnante Übersicht über die Unterstützungsleistungen von Ausbildungsplatzprämie bis zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht. Für weitere Informationen wenden sich Mitglieder an die Geschäftsstelle.

Ausbildungsplatzprämie bis zum 31.12.2020

Voraussetzungen:

  • entweder Umsatzeinbußen von mindestens 60% im April und Mai 2020 gegenüber dem Vorjahr oder
  • mindestens einen Monat Kurzarbeit im ersten Halbjahr oder
  • Übernahme eines Auszubildenden aus einem pandemiebedingt insolventen Betrieb

Umfang:

  • 2000 € bei Beibehaltung des Ausbildungsniveaus
  • 3000 € bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus oder bei Übernahme eines Auszubildenden aus einem insolventen Betrieb

Überbrückungshilfe bis zum 31. Dezember 2020

Voraussetzungen:

  • Kleines oder mittelständisches Unternehmen, Freiberufler, Solo-Selbstständige oder gemeinnützige Organisation
  • Der Umsatz in zwei zusammenhängenden Monaten von April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten ist um mindestens 50 Prozent gesunken.
  • Der Umsatz in den Monaten von April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist um mindestens 30 Prozent gesunken.

Umfang:

  • Es erfolgt der Ersatz von betrieblichen Fixkosten: 90 Prozent bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent, 60 Prozent bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent, 40 Prozent bei einem Umsatzeinbruch zwischen 30 und 50 Prozent..
  • Antrag kann nur einmalig, aber auch rückwirkend gestellt werden.  
  • Die gesamte Förderung für die Monate von September bis Dezember 2020 beträgt maximal 200.000 Euro.
  • Nicht förderfähig: Kosten des privaten Lebensunterhalts, Krankenversicherungsbeiträge sowie Beiträge zur privaten Altersvorsorge oder Unternehmerlohn

 

Kurzarbeitergeld bis zum 31.12.2021 und für 24 Monate verlängert

Voraussetzungen:

  • Aufbau negativer Arbeitszeitsalden nicht erforderlich und
  • nur 10 Prozent der Belegschaft eines Betriebes von einem Entgeltausfall betroffen
  • Aufnahme der Kurzarbeit bis zum 31.3.2021 bzw. 30.6.2021

Umfang:

  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis 30.6.2021. Vom 1.7.2021 bis längstens 31.12.2021 hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge. Diese hälftige Erstattung kann auf 100 Prozent erhöht werden, wenn eine Qualifizierung während der Kurzarbeit erfolgt.
  • Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem 4. Monat und 80/87 Prozent ab dem 7. Monat) verlängert bis zum 31.12.2021 für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31.3.2021 entstanden ist.
  • Steuererleichterung für Arbeitgeberzuschüsse auf das Kurzarbeitergeld bis zum 31.12.2021 

KfW-Schnellkredit 

Voraussetzung:

  • Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern
  • mindestens seit dem 1. Januar 2019 am Markt mit Gewinn in den Jahren 2017–2019 oder im Jahr 2019.

Umfang:

  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen auf bis zu drei Monatsumsätze des Jahres 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern und maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 Mitarbeitern.

Entschädigung nach § 56 IfSG bei Betriebsschließung

Voraussetzungen:

  • Einzelner Betrieb aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne geschlossen; nicht, wenn eine gesamte Branche betroffen ist.

Umfang:

  • vollständiger Ersatz der Lohn- und Sozialversicherungskosten

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 31. Dezember 2020

Voraussetzungen:

  • Insolvenzantragsgrund der Überschuldung
  • Insolvenzreife beruht auf den Folgen der Corona Pandemie und
  • Aussicht auf Wiedererlangung der Zahlungsfähigkeit.

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