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Besser miteinander als übereinander reden

In einer erfreulich gut besuchten Bezirksversammlung im Saar-Pfalz-Kreis wurde Obermeister Rolf Jung aus Sankt Ingbert in seinem Amt bestätigt. Das gleiche gilt für seinen Stellvertreter Alexander Kempf aus Gersheim. Die beiden konnten in ihrer Versammlung den im Saarland für Umwelt und Verbraucherschutz zuständigen Minister Reinhold Jost begrüßen.

Der neue Vorstand: von links nach rechts: Pirmin Faber, Minister Reinhold Jost, Obermeister Rolf Jung, Benedikt Lampel, Sven Steinmann, Alexander Kempf, Landesinnungsmeister Karl-Friedrich Hodapp, IKK-Vorstand Jörg Loth

Obermeister Rolf Jung überreicht Minister Reinhold Jost ein kleines Erinnerungsgeschenk aus der Lehrwerkstatt Bildnachweise: HKH Saar

Jost konnte in einer erfrischenden Rede seinen bodenständigen Politikansatz deutlich machen. „Ich habe mir es zum Grundsatz gemacht, dass es wichtiger ist, miteinander als übereinander zu reden.“ Deshalb suche er immer den direkten Kontakt mit den Bürger und den Verantwortlichen. Er freue sich, erstmals auf einer Veranstaltung der Schreinerinnung reden zu können und schlug den Bogen von seiner Verantwortlichkeit für den Saarforst zum klassischen Holzhandwerk. „Ich war in jeglicher Hinsicht unbelastet, als ich das Amt des Umweltministers antrat. Ich war weder Jäger oder Angler noch Mitglied im NABU oder bei einer anderen Umweltorganisation. So ist es mir auch gelungen, unvoreingenommen so etwas zu schaffen wie einen Jagd-Frieden im Saarland.“ Alle redeten nun miteinander statt sich immer nur wechselseitig zu kritisieren. Das gleiche Ziel verfolge er auch bei seiner Zuständigkeit für die Gewerbeaufsicht und den Arbeitsschutz. Er sehe seine Behörde als Partner der Betriebe nicht als deren feindlich gesinnte Aufsicht.

Jost hat sich in den letzten Wochen deutlich in der Diesel-Affäre positioniert. So verlangte er auch in der Versammlung, dass sich die Verantwortlichen in der Automobilindustrie ihrem „Beschiss“ stellen und den betroffenen Käufern eine kostenlose Hardware-Nachrüstung anbieten. Er kritisierte, dass in diesem Zusammenhang zahllose unnötige Nebenkriegsschauplätze eröffnet würden wie die Forderung nach einem Tempolimit, die Verteufelung des in seinen Augen nach wie vor zukunftsfähigen Diesel an sich oder aber das Bashing der Deutschen Umwelthilfe. „Es ist bescheuert, auf dieser Organisation rum zu hacken, wenn diese nichts anderes verlangt als die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.“ Der zuständige Bundesminister solle sich lieber um das eigentliche Problem bei den Autoherstellern kümmern.

Zusammen mit IKK-Vorstand Professor Jörg Loth stellte dann abschließend Geschäftsführer Michael Peter den Mitgliedern und Minister Jost das erfolgreiche Innungsmodell der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung vor. Beide luden Minister Jost zum nächsten Gesundheitstag von Innung und Verband am 7. Mai 2019 in der Schreinerlehrwerkstatt in Saarbrücken-Von der Heydt ein. In dem Modell der Innung wird die arbeitsmedizinische Grundbetreuung und die sicherheitstechnische Beratung der Mitgliedsbetriebe etwa zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen über eine Umlage finanziert und von einem Arbeitsmediziner und einem Sicherheitsingenieur betreut. Bei den Gesundheitstagen kooperiert die Innung mit der IKK Südwest und der Berufsgenossenschaft Holz und Metall.

Nach diesen interessanten Beiträgen kam es zu der eingangs geschilderten Wahl des Bezirksvorstandes. Hier wurden zudem Sven Steinmann und Benedikt Lampel zu Lehrlingswarten gewählt sowie Oliver Nothof und Pirmin Faber zu Beisitzern.

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